unsere

FAQ

Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

Folgende Details wurden in unserer täglichen Praxis besonders oft nachgefragt.
Haben Sie darüber hinaus Informationsbedarf, sprechen Sie uns einfach an.

Thema Finanzierung
  • Bietet der High-Tech Gründerfonds mehr als Kapital?

    Neben unserem Investment können Unternehmer auf eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten durch den High-Tech Gründerfonds bauen. Gute Kontakte zu Investoren, Wirtschaftsförderern, Experten, gründerfreundlichen Dienstleistern sowie in relevante Industrien und Zielmärkte sind dabei von essentieller Bedeutung. Die Portfoliounternehmen des High-Tech Gründerfonds konnten bisher über 300 Anschlussfinanzierungen erfolgreich einwerben.

  • Greift der High-Tech Gründerfonds aktiv in das Management der Gesellschaft ein?

    Der Unternehmer bleibt Unternehmer. Der High-Tech Gründerfonds wird Gesellschafter des Unternehmens. Unser Ziel – die Steigerung des Unternehmenswerts – ist also identisch mit dem der Gründer. Wir unterstützen Sie gerne und haben bei wichtigen strategischen Fragen ein Zustimmungsrecht. Allerdings ist eine Steuerung des operativen Geschäfts durch uns weder sinnvoll noch gewollt.

  • Ihr Kapitalbedarf ist größer als 500.000 Euro. Lohnt sich die Einsendung eines Businessplans trotzdem?

    Kurz gesagt: Ja, auch in diesem Fall möchten wir Sie kennenlernen. Sehr häufig gelingt es einen weit größeren Kapitalbedarf abzudecken durch: Eigenmittel der Gründer, Side-Investoren (Business Angels, Seedfonds, weitere Investoren) und eingeworbene Fördermittel. Ziel der Finanzierung durch den High-Tech Gründerfonds ist das Erreichen bestimmter Meilensteine, so dass das Unternehmen für weitere Investoren attraktiv wird. Wir unterstützen Sie bei der Einwerbung von weiterem Risikokapital. Zusätzlich legt der High-Tech Gründerfonds weitere 1,5 Mio.  Euro für Anschlussfinanzierungen zurück. Für eine schrittweise Einwerbung des Kapitals spricht zudem, dass die Gründer bei einer ersten großen Finanzierungsrunde zumeist die Mehrheit der Anteile abgeben müssten.

  • Ist eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, insbesondere Zuschüssen, möglich?

    Die Nutzung öffentlicher Förderprogramme für Unternehmensgründer bietet sich an und ist zur Ergänzung unseres Investments sehr willkommen. Sie erhöht die Chance auf das Erreichen bestimmter (finanzintensiver) Meilensteine, womit weitere Investoren für Anschlussrunden gewonnen werden können. Das Investment des High-Tech Gründerfonds ist eine Unternehmensfinanzierung, d.h. sie kann grundsätzlich zur Gegenfinanzierung von eingeworbenen Fördermitteln eingesetzt werden. Einen Link zu Förderprogrammen finden Sie hier. Es handelt sich hier um eine Auflistung möglicher Förderprogramme, die jedoch nicht abschließend ist. Gerne können Sie sich auch hierzu bei unseren Coaches informieren.

  • Was ist eine Unternehmenspräsentation und wie läuft diese ab?

    Wir möchten ein vertieftes Verständnis für Ihr Unternehmenskonzept bekommen und Sie persönlich kennen lernen. Deshalb laden wir Sie zu einer Präsentation Ihres Vorhabens ein. Die Präsentationen dauern in der Regel zwischen 90 und 120 Minuten, in denen alle für die Unternehmensentwicklung relevanten Fragen diskutiert werden. Ein Muster für den möglichen Ablauf einer Unternehmenspräsentation beim High-Tech Gründerfonds finden Sie hier.

  • Was kann als Eigenanteil angerechnet werden?

    Grundsätzlich muss der Eigenanteil in Form einer Bareinlage getätigt werden. Die Einbringung von z.B. Schutzrechten reduziert den Eigenanteil nicht. Eine Reduzierung von bis zu 50% ist jedoch durch das Hinzuziehen eines Side-Investors möglich.

  • Was passiert, wenn das Unternehmen insolvent geht?

    Der High-Tech Gründerfonds investiert ausschließlich in Kapitalgesellschaften (vornehmlich GmbH, selten AG). Nur diese können in die Insolvenz gehen. Im Insolvenzfall wäre unser Kapital - ebenso wie das evtl. weiterer Gesellschafter – verloren. Ein Rückgriff auf die Gründer durch uns würde nicht erfolgen.

  • Was sind die Ziele des High-Tech Gründerfonds?

    Mit den von uns finanzierten Unternehmen gemeinsam erfolgreich sein, um damit dem Markt für Seedfinanzierungen in Deutschland deutliche Impulse zu geben und zur Belebung des Marktes beizutragen. Dies gelingt uns, indem wir ganz bewusst junge Technologieunternehmen mit angemessenen Chancen/Risikoprofilen finanzieren, die aufgrund ihrer frühen Entwicklungsphase noch mit hohen Risiken behaftet sind. Der High-Tech Gründerfonds arbeitet dabei kundenorientiert, effizient und professionell nach betriebswirtschaftlichen Kriterien.
    Hier finden Sie das Leitbild des High-Tech Gründerfonds.

  • Welche Exit-Strategie verfolgt der High-Tech Gründerfonds?

    Wir verstehen uns als Ihr Partner auf Zeit. Trotz unserer langfristigen Orientierung haben wir die Absicht, die Beteiligung nach einer mittleren Laufzeit von circa sieben Jahren zu veräußern (Exit).   

     Vier Exit-Wege sind grundsätzlich möglich:

    a) Der Verkauf Ihres High-Tech-Unternehmens an andere, in der Regel größere Unternehmen (Trade Sale). Dieser Weg ist vor allen Dingen dann sinnvoll, wenn Ihr Unternehmen über Innovationen verfügt, die für große Partner sehr interessant sind. Synergien können so zu einem deutlich höheren Unternehmenswert führen als ein Alleingang des Unternehmens.

    b) Wir verkaufen unsere Anteile an andere Gesellschafter oder Investoren (Secondary Purchase). Somit tritt ein neuer Investor an die Stelle des High-Tech Gründerfonds, wobei die bestehenden Gesellschafter grundsätzlich ein Vorerwerbsrecht haben.

    c) Börsengänge, wobei diese derzeit für junge Technologieunternehmen nicht absehbar sind.

    d) Die Unternehmer erwerben unsere Beteiligung (Buy Back). Dies ist vor allen Dingen dann möglich, wenn ein Unternehmen mit unserer ersten Finanzierung profitabel geworden ist. In diesem Fall wird das Gesellschafterdarlehen des Fonds nicht gewandelt, sondern am Ende der Laufzeit zurückgeführt. Die Unternehmensanteile können dann auf Basis einer externen Bewertung von den Gründern oder auch vom Unternehmen selbst erworben werden.

  • Welche Haftung tragen die Gründer?

    Kurz gesagt: Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital ausschließlich in Kapitalgesellschaften (vornehmlich GmbH). Hier ist die Haftung auf das Vermögen der Gesellschaft beschränkt. Sicherheiten der Gründer sind nicht erforderlich.

  • Welchen Eigenanteil und warum müssen die Gründer leisten?

    Der von den Gründern zu erbringende Eigenanteil beträgt 10% unseres Investments in den neuen Bundesländern inkl. Berlin und 20% in den alten Bundesländern. Eine Reduzierung des Eigenanteils um bis zu 50% ist jedoch durch das Hinzuziehen eines Side-Investors möglich. Der Eigenanteil sollte in Form einer Bareinlage getätigt werden. Die Einbringung von Schutzrechten reduziert den Eigenanteil grundsätzlich nicht.

  • Wer bezahlt die Verträge/den Notar?

    Die Vertragsgestaltung und die notarielle Beurkundung erfolgt durch Kanzleien, die regelmäßig mit uns zusammenarbeiten. So reduzieren sich der Zeitbedarf und die damit verbundenen Kosten. Diese werden nach Abschluss des Beteiligungsvertrages fällig und werden vom Unternehmen aus unserem Investment beglichen.

  • Wie lange dauert der Beteiligungsprozess des High-Tech Gründerfonds?

    Der Beteiligungsprozess gliedert sich in vier Schritte und kann in 2-3 Monaten (von der ersten Vorstellung bis zur Zusage unseres Investitionskomitees) abgeschlossen werden.

  • Wieso wird keine Unternehmensbewertung vorgenommen?

    Da Gründungsunternehmen keine lange Historie haben, ist keine sinnvolle Unternehmensbewertung möglich. Daher bieten wir allen Technologieunternehmen einheitliche und attraktive Bedingungen: Wir beteiligen uns nominal mit 15% am Unternehmen und stellen ein nachrangiges Wandeldarlehen bereit. Bei einer eventuell notwendigen Anschlussfinanzierung wandeln wir das Darlehen in Eigenkapital zur Bewertung des neuen Investors. Dabei werden wir unseren 15%tigen Anteil am Unternehmen nicht erhöhen.

  • Wodurch unterscheidet sich der High-Tech Gründerfonds von anderen Venture-Capital-Gesellschaften?

    Wir verstehen uns als Technologiefonds, der im Venture Capital Modell investiert. Der Fonds investiert nicht rein renditeorientiert, sondern möchte den Markt für die Finanzierung junger Hightech Unternehmen in Deutschland entwickeln. Wir investieren bereits bei der Gründung Ihres Unternehmens - auch, wenn zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht alle unternehmensrelevanten Fragen abschließend geklärt sind. Der High-Tech Gründerfonds geht dieses erhöhte Risiko ein, minimiert es durch gezielte Unterstützung und die Schaffung eines strategischen Mehrwerts. So werden bestehende Hürden junger Unternehmer bei der Start-Finanzierung überwunden.
    (Das Leitbild des High-Tech Gründerfonds)

  • Wohin sende ich meinen Businessplan?

    Ihren Businessplan senden Sie bitte an den High-Tech Gründerfonds. Nehmen Sie vorher gerne Kontakt mit einem unserer Investmentmanager auf. Falls Sie vorab Unterstützung bei der Finalisierung des Businessplans benötigen, können Sie sich auch gerne an einen unserer Coaches wenden. Dieser wird den fertigen Businessplan mit einer Referenz an uns weiterleiten.


Thema Coaching
  • Warum Akquisitions- und Betreuungscoach?

    Ein Akquisitionscoach wird das Unternehmen in der Regel auch als Betreuungscoach begleiten. Darüber entscheidet der Gründer als Auftraggeber. Der High-Tech Gründerfonds bringt sich in diese Entscheidung ein. Er befindet weiterhin darüber, ob für das Coaching verbindliche Meilensteine vorab zu definieren sind.

    Schwerpunkte der Akquisitionsphase sind
    · die Unterstützung der Unternehmen beim Due Diligence Prozess inkl. der Erstellung der erforderlichen Unterlagen und des Businessplans
    · die operative Betreuung bei der Entwicklung des Unternehmens

    Die Akquisitionsphase beginnt mit dem Erstgespräch und endet mit dem erfolgreichen Abschluss der Beteiligung durch den High-Tech Gründerfonds (Closing).

    Schwerpunkte der Betreuungsphase sind
    · die operative und strategische Unterstützung des Gründungs-Managements in Absprache mit unserem zuständigen Investmentmanager inkl. Teamaufbau (Recruiting)
    · der Aufbau des Controlling,
    · die Vertriebsunterstützung,
    · die Unterstützung bei der Akquisition einer Anschlussfinanzierung.

    Die Betreuungsphase beginnt mit dem Closing und endet mit dem Schluss der Seedphase (zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung oder mit Erreichen des Break Even). Das monatliche Reporting wird dem Coach vom Unternehmen zur Verfügung gestellt.

  • Warum Meilensteine?

    Kurz gesagt: Sie dienen der transparenten Formulierung von Zielen und der objektiven Bemessung des Zielerreichungsgrads.

  • Was bedeutet „Side-Investment“ des Coaches?

    Die direkte finanzielle Beteiligung des Coaches am Unternehmen ist erwünscht: als Unterstützung bei der Darstellung des Eigenanteils der Gründer in der Betreuungsphase. Der Eigenanteil des Gründers beträgt 20% (10% in den Neuen Bundesländern inkl. Berlin). Der Coach kann die Hälfte des Eigenanteils übernehmen. Zusätzlich kann er auch ein weiteres, in der Höhe unbegrenztes Side-Investment eingehen.

  • Was ist ein „Coach“?

    Der Coach begleitet das Unternehmen in strategischen und unternehmerischen Fragen. Professionell und partnerschaftlich und im Einvernehmen mit den Richtlinien des High-Tech Gründerfonds. Seine Kompetenz, Erfahrung und seine Kontakte unterstützen das Gründerteam beim Unternehmensaufbau und seiner Entwicklung. Er versteht sich als Partner der Gründer. Eine zusätzliche finanzielle Beteiligung des Coaches im Rahmen eines Side-Investments am Unternehmen ist möglich. 

  • Was muss der Coach leisten?

    Grundlage des Coachings ist der konkrete Beratungsbedarf des Unternehmens. Über Art und Umfang stimmen sich die Gründer mit dem Coach und unserem zuständigen Investment Manager ab. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Term Sheets in der Akquisitionsphase und zum Closing in der Betreuungsphase. Die folgenden Leistungen sind Beispiele. Sie können dem individuellen Unternehmensbedarf selbstverständlich angepasst werden.

    1. Akquisitionsphase
    · Vermittlung der Anforderungen, des Finanzierungsangebots und des Prüfungsprozesses
    · Einschätzung der Geschäftsidee
    · Unterstützung bei der Erstellung der Executive Summary
    · Abgabe der Referenz
    ·  Identifikation der bevorstehenden Aufgaben, Priorisierung und Erstellung eines Aktionsplanes
    · Unterstützung bei der Fertigstellung eines aussagefähigen Businessplans
    · Ermittlung eines validen Kapitalbedarfs (z.B. mehrere Szenarien)
    · Unterstützung beim initialen Aufbau der Unternehmensorganisation (Auf- und Ablauforganisation)
    · Planung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
    · Sicherstellung einer patentrechtlichen Absicherung der Technologie
    · Team-Building: Identifikation von Lücken im Team, ggf. Einleiten von Recruitingprozessen
    · Begleitung beim Vertragsabschluss und bei der Gründung
    · Begleitung des Teams bis zum Abschluss der Beteiligung (Closing) Betreuungsphase 1. Unternehmensstart nach Closing
    · Mitarbeit bei der Formulierung und Fokussierung von kurz- und mittelfristigen Zielen
    · Erstellung einer mit den Gründern und dem Investmentmanager abgestimmten Roadmap/To-Do-Liste
    · Kritisches Hinterfragen von Kostenstrukturen im Unternehmen
    · Unterstützung beim Aufbau von Organisationsstrukturen, Prozessen

    2. Laufende Betreuung
    · Operative und strategische Unterstützung entsprechend der Ziele/vereinbarten Aufgabenverteilung
    · Nachhalten der Aufgabenumsetzung
    · Identifikation von Friktionen im Management und Initiierung eines entsprechenden Moderationsprozesses
    · Aufzeigen von Frühindikatoren, die Abweichungen in der Unternehmensentwicklung andeuten
    · Durchsicht des monatlichen Reportings
    · Mitarbeit in Gremien des Unternehmens

    3. Vorbereitung Anschlussfinanzierung
    · spätestens 6 Monate vor Kapitalbedarf: Workshops mit Gründer und Investmentmanager zur Planung der Fundraisings
    · Unterstützung der Gründer beim Update des Businessplans und Erstellung einer investorenkompatiblen Präsentation
    · ggf. Ansprache von potentiellen Investoren (in enger Abstimmung mit den Gründern und unserem Investmentmanager)

    4. Leistungsnachweis
    · Der Coach weist seine Arbeitsleistung gegenüber dem Unternehmen nach. Der High-Tech Gründerfonds erhält eine Kopie der festgelegten Arbeitspakete.
    · Zu den Meilensteinen stellt der Coach seine erbrachten Leistungen auf. Diese stellt er dem Unternehmen in Rechnung. Der High-Tech Gründerfonds erhält davon eine Kopie Evaluierung.

  • Was sollte ein Coach mitbringen?

    Ein Coach, der beim High-Tech Gründerfonds akkreditiert werden möchte, sollte vor allem gut in der Branche vernetzt sein, Branchen- und Technologiekenntnisse mitbringen, über die Investitionsprozesse des High-Tech Gründerfonds informiert sein und last but not least über ein solides betriebswirtschaftliches und gesamtunternehmerisches Know-how verfügen. Um mit den Gründern auf Augenhöhe sprechen zu können, sind zudem Erfahrungen beim Aufbau eines Unternehmens hilfreich.

  • Welche Coaching-Phasen gibt es?

    Der High-Tech Gründerfonds unterscheidet zwei Phasen, in denen die Coaches unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen: die Akquisitions- und die Betreuungsphase.

    a. Akquisitionsphase
    Aufgaben in der Akquisitionsphase sind die Identifizierung von jungen Unternehmen / möglichen Gründungen, die Unterstützung der Gründer beim Due Diligence Prozess des High-Tech Gründerfonds sowie die operative Unterstützung bei der Entwicklung des Unternehmens. Die Akquisitionsphase endet mit dem erfolgreichen Abschluss der Beteiligung durch den High-Tech Gründerfonds (Closing).

    b. Betreuungsphase
    Ziel der Betreuungsphase ist die operative Unterstützung und Weiterentwicklung der Unternehmen in Absprache mit dem Management des Unternehmens und dem Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds. Die Betreuungsphase beginnt mit dem Closing und endet mit Abschluss der Seedphase (d.h. zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung oder mit Erreichen des Breakeven).

  • Welche Fähigkeiten und Erfahrungen soll ein Coach mitbringen?

    Generell

    · Betriebswirtschaftliches und gesamtunternehmerisches Know-how
    · Idealerweise: Erfahrung beim Aufbau von Unternehmen
    · Kompetenz in der Beurteilung und Entwicklung von Geschäftsmodellen
    · Fähigkeit der Einschätzung von Gründerteams
    · Bereitschaft, mit dem Gründerteam alle relevanten Themen auch kritisch zu diskutieren
    · Bereitschaft, sich über eigene Mittel am Unternehmen zu beteiligen

    Akquisitionsphase

    · Vernetzung zu Dealflowquellen
    · Wissen um den Investitionsfokus und Investitionsprozess des High-Tech Gründerfonds
    · Verständnis der Beteiligungskonditionen des High-Tech Gründerfonds
    · Verständnis des Qualitätsanspruchs und der erhöhten Risikotoleranz des High-Tech Gründerfonds im Vergleich zu privaten Investoren Betreuungsphase
    · Einbindung in ein Netzwerk von Investoren (Venture Capitalisten, Seedfonds, öffentliche Investoren, Business Angels etc.)

  • Welche Informationen und Unterlagen benötigen wir von einem potentiellen Coach?

    · Lebenslauf (bei juristischen Personen: Informationen über das Coaching-Team)
    · Referenzprojekte
    · Angabe des regionalen Wirkungskreises
    · Darstellung der möglichen Tätigkeitsschwerpunkte
    · Angabe der relevanten Netzwerke/Kontakte
    · Referenzen (z.B. VC, Banken, Verbände, Organisationen, Wissenschaft, technologischer Experten etc.)
    · Darstellung eines möglichen Beitrages zur Finanzierung von Gründungsprojekten bzw. zur Übernahme eines Teiles des vom Gründer aufzubringenden Eigenbeitrages

  • Welchen Vorteil hat ein Side-Investment des Coaches?

    Der High-Tech Gründerfonds strebt an, dass der Coach über ein Investment aus eigenen oder ihm anvertrauten Mitteln (Seedfonds) am Erfolg des Unternehmens interessiert ist. Dieses „Side-Investment“ kann der Coach bzw. Seedfonds grundsätzlich frei mit dem Unternehmen aushandeln. Es soll dem Gründerteam helfen, die notwendigen Eigenmittel darzustellen.

  • Welchen Vorteil hat eine Akkreditierung als Coach des High-Tech Gründerfonds?

    Der High-Tech Gründerfonds arbeitet mit seinen akkreditierten Coaches eng zusammen. Die Coaches bekommen auf verschiedenen Plattformen (Insider)-Informationen, die Möglichkeit zum Knüpfen neuer Kontakte sowie Zugang zu aussichtsreichen Unternehmensgründern mit Coaching-Bedarf. Darüber hinaus können die Coaches ihr Profil und ihr Leistungsangebot auf der Webseite des High-Tech Gründerfonds in den Coachfinder einstellen. Dieser wird vor allem von interessierten Gründern aktiv als Informationsquelle genutzt.

  • Wer braucht Managementunterstützung?

    Kurz gesagt: junge Gründungsunternehmen im Spannungsfeld zwischen Technologieentwicklung, Einwerben von Kapital, Aufbau einer Organisation und frühzeitiger Kundenorientierung. Steht ein Gründer vor neuen und komplexen Herausforderungen, muss er häufig auch mit knappen zeitlichen wie finanziellen Ressourcen auskommen. Fehlende Erfahrungen, Informationen und Kenntnisse erschweren nicht selten den Weg. Dann hilft oft der Blick von außen, um Problemsituationen zu erkennen und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Besteht Unterstützungsbedarf, empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Coach – ergänzend und in enger Abstimmung mit Ihrem Investmentmanager.

  • Wer kommt als Coach in Frage?

    Wir unterscheiden vier Gruppen:

    1. Seedinvestoren (z.B. Business Angels und Seedfonds)
    2. Öffentliche Einrichtungen, die Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen begleiten
    3. Beratungsgesellschaften mit entsprechender Expertise in der Betreuung von technologieorientierten Gründungen
    4. Einzelne Berater, Experten, erfahrene Manager mit entsprechender Expertise in der Betreuung von technologieorientierten Gründungen

  • Wer kommt als Referenzgeber in Frage?

    Kurz gesagt: Coaches und Experten

    Ist ein Coach involviert, wird er in der Regel der Referenzgeber sein. Ist kein Coaching erforderlich, so kommen weitere Experten (z.B. kompetente Mitarbeiter eines Inkubators/Technologiezentrums, Technologietransferstelle u.a.) in Betracht. Eine Referenz ist für den Gründer sinnvoll und hilfreich. Zwingend erforderlich ist sie nicht. Im Erfolgsfall kann sie durch einen Bonus seitens des Unternehmens vergütet werden. Für die schriftliche Referenz eignet sich die Executive Summary und ein Referenzschreiben.

  • Wie erfolgt die Vergütung der Coaches?

    Die Vergütung der Coaches erfolgt direkt vom Gründer und wird über einen bilateralen Vertrag zwischen dem Gründer und dem Coach geregelt. Der High-Tech Gründerfonds achtet im Interesse seiner Start-up-Unternehmen auf gründerfreundliche Rahmenbedingungen, die in der Akkreditierungsvereinbarung zwischen Coach und High-Tech Gründerfonds dokumentiert sind. Diese berücksichtigt unter anderem einen maximalen Tagessatz von 1.000 Euro netto, erfolgsabhängige Einmalzahlungen sowie Maximalbudgets für die unterschiedlichen Phasen. Nähere Informationen hierzu können im Relationship Management angefordert werden.

  • Wie stellt der High-Tech Gründerfonds eine hohe Qualität seiner Coaches sicher?

    Der High-Tech Gründerfonds führt eine kontinuierliche Evaluierung der Coachingleistungen (vor allem über Bewertungen des Coaches durch Gründer und Investmentmanager) durch. Die Evaluierung wird den aktuellen Anforderungen angepasst. Nähere Informationen hierzu können im Relationship Management angefordert werden. Die Akkreditierung eines Coaches erfolgt jeweils für ein Jahr. Sollte ein Coach wiederholt die Anforderungen der Unternehmen und des High-Tech Gründerfonds nicht erfüllen, kann die Akkreditierung zeitnah gekündigt werden.

  • Wie werde ich als Coach des High-Tech Gründerfonds akkreditiert?

    Der strukturierte Akkreditierungsprozess besteht aus:

    1. der qualifizierten Prüfung aussagekräftiger Unterlagen, die die Eignung zum Coach dokumentieren
    2. dem Einholen von Referenzen
    3. einem persönlichen Gespräch sowie
    4. der erfolgreichen gemeinsamen Betreuung eines Technologieunternehmens, das der Coach dem High-Tech Gründerfonds im optimalen Fall selbst vorgestellt hat und das vom High-Tech Gründerfonds finanziert wird.

  • Wie wird die Tätigkeit der Coaches evaluiert?

    Die Evaluierung der Coaching-Tätigkeit erfolgt mittels einer Einschätzung durch die Gründer, einer Bewertung durch die Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds und über die Arbeitsnachweise zu den vereinbarten Meilensteinen:

    Coach und Unternehmen vereinbaren Meilensteine, der High-Tech Gründerfonds erhält eine Aufstellung. Ist ein Meilenstein erreicht, weist der Coach seine Leistung gegenüber dem Unternehmen nach. Der High-Tech Gründerfonds erhält vom Unternehmen eine Kopie mit der dazugehörigen Rechnung. Gleichzeitig beurteilt der Gründer zu jedem Meilenstein die Leistung des Coaches und gibt den nächsten Meilenstein frei. Federführend bei der Evaluierung ist unser Relationship Management. Im speziellen Beteiligungsfall übernimmt der betreuende Investmentmanager die Aufgabe. Während das Relationship Management dem Coach in allgemeinen Fragen zur Verfügung steht, ist der Investmentmanager fallweise Ansprechpartner für Coach und Unternehmen.